Aus zweien mach eine: Am 22. April 1946 wurde im Admiralspalast in Berlin die Vereinigung von KPD und SPD zur „Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands“, kurz SED, vollzogen.
Den Gründungsprozess mit Hintergründen und Folgen nimmt am Donnerstag, den 15. Januar 2026 Dr. Andreas Malycha bei seinem Vortrag in der Gedenkstätte Point Alpha in den Fokus.
Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Haus auf der Grenze. Die interessierte Öffentlichkeit ist eingeladen, der Eintritt ist frei.
Mit sowjetischer Unterstützung gestaltete die SED die DDR vor 80 Jahren zu einer Parteidiktatur um, in der sie bis zur Friedlichen Revolution 1989 an der Macht blieb.
Im Abendvortrag wird der Referent, ehemals Historiker beim Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, die Gründungsphase der SED genauer betrachten.
Dabei soll auch die Frage im Fokus stehen, ob die Vereinigung als Zwangsvereinigung bezeichnet werden kann. Die SED machte sich alsbald daran, ihren Alleinvertretungsanspruch in der DDR zu manifestieren.
Im Ergebnis stand eine Parteidiktatur, die bis zur Friedlichen Revolution 1989 Bestand hatte. Gerade jedoch die Vereinigung der beiden Parteien ist kritisch zu beleuchten – wie viel Zwang tatsächlich dahintersteckte, ist eine Leitfrage des Vortrages.
Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist per E-Mail über veranstaltungen@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030 erwünscht.


